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Prosopographisches Register

Die Datenbank erfasst alle Personennamen wie etwa Autoren, Schreiber, Besitzer, Adressaten, Stifter und Gelehrte, die im geschichteten Quellenmaterial (ca. 1365–1520) vorkommen. Die biographischen Daten wurden folgenden Datenbanken und Ausgaben entnommen:

AFA: Acta Facultatis Artium Universitatis Vindobonensis 1385-1416, ed. Paul Uiblein (=Publikationen des IfÖG VI. Reihe: Quellen zur Geschichte der Universität Wien, 2. Abteilung, Graz/Wien/Köln 1968) XXII, 606 S. (AFA)
AFM: Acta Facultatis Medicae Universitatis (1339–1435 und 1436–1501) ed. Karl SCHRAUF, Wien 1894, 1899
AFM online: Acta Facultatis Medicae universitatis Vindobonensis, Vol. I, 1399 -1435 (UAW Cod. Med. 1.1.), ed. Sonia HORN, Anette LÖFFLER (AFM)
AFT: Akten der Theologischen Fakultät der Universität Wien, 1396-1508, ed. Paul UIBLEIN, 2 Bde., Wien 1978
AFA Wiener Artisten: Wiener Artistenregister 1471 bis 1497 (AFA Wiener Artisten)
GÖHLER, Hermann: Das Wiener Kollegiat-, und nachmals Domkapitel zum hl. Stephan in seiner persönlichen Zusammensetzung in den ersten zwei Jahrhunderten seines Bestandes 1365–1554, unveröffentlichte Dissertation, Wien 1932
ÖNB-HANNA-Katalog, Handschriften, Nachlässe und Autographen (HANNA)
OKAR: Oberkammeramtsrechnungen, Stadt- und Landesarchiv Wien
KOHN, Renate: Die Inschriften der Dom- und Metropolitankirche St. Stephan I (bis 1520), gesammelt und bearbeitet von Renate Kohn nach Vorarbeiten von Richard Perger (=Die deutschen Inschriften, Wiener Reihe, 9. Band: Die Inschriften der Stadt Wien, Teil 1), in Vorbereitung
KRÄMER, Sigrid: Scriptores possessoresque codicum medii aevi (Krämer)
PIETZSCH, Gerhard: Zur Pflege der Musik an den deutschen Universitäten bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts, Darmstadt 1971
RAUNER, Erwin: Schreiber und Besitzer mittelalterlicher Handschriften (Rauner)
RAG: Repertorium Academicum Germanicum. Die graduierten Gelehrten des Alten Reiches zwischen 1250 und 1550 (RAG)
SIMADER, Friedrich: Bücher aus der mittelalterlichen Universität und ihrem Umfeld (Simader)
SZAIVERT, Willy, GALL, Franz  u. et al. (Bearb.): Die Matrikel der Universität Wien (1377–1659), 6 Bde., Publikationen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, 6. Reihe: Quellen zur Geschichte der Universität Wien 1. Abt.. Graz, Wien, Köln 1956–1993
UHLIRZ, Karl: Die Rechnungen des Kirchenmeisteramtes von St. Stephan zu Wien (1404–1535), 2 Bde., Wien 1901/02
UIBLEIN, Paul: Die Universität Wien im Mittelalter. Beiträge und Forschungen. Wien 1999


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Albrecht von Gotzgenaden

Cod. 2777

Stammbuchsprüche. Vorbesitzer. Eintrag: Fol. 61r.

Andreas

Cod. 2433 (Phil. 294)

Vorbesitzer. Eintrag: Fol. 43r: ... Andreas presbiteri ut ... per eppicad sibi congregatione prima ad daquo studii et dac ... qud... se ordinat.... per secundam...

Andreas Kaufringer

Geb. vermutlich 1447. Sohn von Leonhard Kaufringer de Augusta. Vermutlich identisch mit dem gleichnamigen Vikar von St. Moritz in Augsburg. Schüler von Thomas Odenhofer (siehe Odenhofer, Ödenhofer), der ihn mit Geld unterstützte. Briefwechsel in München Bayerische Staatsbibliothek Cod. clm. 22403 und Cod. clm. 22404.

Auszug aus dem Brief von Ödenhofer an Kaufringer (30.12.1459): Atem precipue tibi committo, quatenus dominum Casparem imperatoris capellanum, cum dns. imperator Wiennam adierit, omnibus modis adeas et ab eo dissimulando ediscas, quare literas suas iam longe tempore ad me non instituerit et si aliquam causam displicendie in eo intellexeris, mihi secreto significabis ... Denique scias, me fratrem tuum Paulum eciam cantui figurativo applicuisse, qui indubitanter magnus cantorus erit et credo meliorus, quam tu a principio fuerasti. (cf. Bibl. d. lit. Ver., Bd. 196, 62; Pietzsch, 31).

Seit 1458 an der Wiener Universität.

Andreas Plank von Gars (am Kamp) und Eggenburg

Cod. 2285 (Rec. 2286)

Vorbesitzer. Eintrag: Vorderdeckel Spiegelseite.

Geb. 1356, gest. 9.6.1435. Weltpriester, Mag. Theologie, Univ. Padua. Kanzler am Hof Herzog Albrecht IV. Plank war Pfarrer von Gars und Eggenburg, den mit besonderen Privilegien ausgestatteten Kanzlerpfarren, aus denen der jeweilige Inhaber des Amtes seinen Unterhalt bestritt und für die Seelsorge einen Vikar einsetzen konnte. Planks erste Kanzlerschaft endete mit dem Tod von Herzog Albrecht IV. im Jahr 1404. Er wurde mit der Erziehung des damals siebenjährigen Albrecht V. betraut, dessen Vormundschaft zu langjährigen Streitigkeiten zwischen den Herzögen der leopoldinischen Linie - Wilhelm, Leopold und Ernst - führte. Plank zog sich ihren Unwillen zu und ging 1407 ins Exil nach Padua. Erst als Albrecht V. im Jahre 1411 in Eggenburg von den Ständen zum Landesfürsten ausgerufen wurde, kehrte er nach Österreich zurück und wurde erneut zum Kanzler ernannt. Er übte dieses Amt bis zu seinem Tode 1435 aus.

Andreas Plank war Stifter des Dorotheaklosters in Wien, das 1787 unter Joseph II. aufgehoben wurde. (Quelle: Niederösterreich, Personenlexikon; Uiblein, Die Universität Wien im Mittelalter. Beiträge und Forschungen, Wien 1999, 370).


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Andreas Perlachius, Andree Perlachii, Perlachius, Andreas Perlach

München, BSB, 4° Cod. Ms. 752

Glossator, Vorbesitzer. Einträge: Fol. 95r – Fol. 114r.

Witschein 1511/12. Gest. 1551. Immatrikulation Wien 1511/12. Nation: Österreichische. Zulassung zur Promotion: 1516, Wien, lic. art. Fakultätsimmatrikulation, Medizin, 1530. Promotion bacc. med. 1535. Promotion lic. med. 1536. Promotion dr. med. 1537. Dekan Mediz. Fakultät 1539/40, 1547/48 und 1549/50. Rektor der med. Fak. 1550 und 1551.
Begraben im Stephansdom. Epitaph am hohen Turm aussen (Kohn, Die Inschriften).

RAG

Andreas von Weytra

Cod. 5253 (Univ. 119)

Vorbesitzer. Eintrag: Vorderdeckel Spiegelseite, Spuren der Weitra-Signatur am VD: ... presentem librum suo in testamento legavit ad collegium Beate marie virginis domus rubee rose aput fratres praedicatores in wyenna egregius ac venerabilis vir dominus olim magister Andreas de weytra, arcium ac acre pagine professor eximius atque ecclesie ad Sanctum Stephanum canonicus premeritus, pater ac superintendens collegi prefati fidelissimus, Sic itaque hoc ut prefertur utentes volumine pro studio theologie studendo eius animam deo precibus recommendent devocius.

1409 Weitra
Immatrikulation 1409 Sommer Wien, Nation: Österreichische. Promotion 1414 VI. 19. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1415 II. 24. Wien, lic. art.
Promotion 1421 IX. 30. Wien, bacc. curs. theol.
Promotion 1423 V. 5. Wien, bacc. sent. theol.
Promotion vor 1432 X. 13. bacc. form. theol.
Promotion nach 1438 X. 24. Wien, lic. theol.
Promotion 1443 VI. 5. Wien, dr. theol.
Dekan 1426 Sommer – 1430 Sommer, Wien, Fakultät: Artes
Rektor 1432/1433 Winter Wien, Universität 1439/1440 Winter
Dekan 1441/1442 Winter Wien, Fakultät: Artes
Kanoniker 1. Nachweis 1441 Wien, St. Stephan
Dekan 1443/1444 Winter Wien, Fakultät: Theologie 1452 Sommer

Superintendant der Rosenburse 1438 bis mindestens 1447.

AFA I (1426), AFA I (1430), AFA II (1441), AFA II (1443) Hand von A. v. Weytra, AFA I (1452), Hand von A. v. Weytra

Cod. 5433, Hand von Andreas v. Weytra. Cod. 1384 Besitzvermerk fol. Ir.
Schenkung von 17 Bücher an das Collegium Ducale, Schenkung von 8 identifizierte Bücher an die Rosenburse: Cod. 3941, Cod. 3975, Cod. 3980, Cod. 4042, Cod. 4241, Cod. 4487, Cod. 4912 und Cod. 5253. Mehrere Bücher in seinem Besitz haben eine alte Weitra-Signatur wie etwa: Cod. 4144, Cod. 5253, Cod. 5433 und Cod. 4629. Cf. Simader.

RAG

Simader
 

Anthonius

Inskribiert in Winter 1448/49 in der juristischen Fakultät Wien (Cf. Matr. fac. jur. secunda, Bl. 5v).

Dominus Anthonius cantor eccl. Transilvanae. Domkantor 1448/49 Alba Iulia, Diözese: Transilvanien.

Arnoldus Pickhart

München, BSB, Clm 14274

Wie Brassart, war Pickhart (Wiquardus, Biquardus) ein Priester der Diözeses Liège. Arnoldo Pickars Kompositionen sind in Wien im Umfeld von Friedrich III. zirkuliert (seit 1444). Seit 1452 Kapellmeister bei Friedrich III. Unter seinen Kollegen zählen: Gaspar Lobenswert, Gaspar Tretzel, Mathias Reddel und Johannes Kren.

Lit.: Rumbold / Wright, 53-54, Fussnoten 58, 101; New Grove Dict., XIV, 72 (Fallows); Wolfsgruber.

Bartholomäus

Als Dominus magister chori in den Acta Facultatis Med. Univ. Vindobon. III, 259 am Tage der Patrone sanctorum Cosme et Damiani, 27.9.1553, erwähnt.

Benedictus Engner (?)

Cod. 2463 (Rec. 1230)

Vorbesitzer. Einträge: Fol. 1r, 1v und 18v. Datierungseintrag: 1347.

Studierte in Budapest. Dominikaner.

Berchtoldus de Lapide, Bertoldus de Stain

Cod. 5094

Erwähnung. Eintrag: Fol. 143r.

Adelstand. Bruder von Markward von Stein, gen. de Lapide. Immatrikulation 1485 in Tübingen, zusammen mit Markward von Stein. Immatrikulation 1490 in Ingolstadt, zusammen mit Bertoldus von Stein.

RAG

Bernhardus Rotmulnar

Lector der Musica Muris, 1472, 1.9.

Afa Wiener Artisten

Berhold Rüttler

Cod. 5455 (VD-Spiegelseite)

Vorbesitzer. Student der Univ. Wein ab 1397.

Bianca Maria Sforza

Cod. 2369 (Phil. 115)

Vorbesitzerin. Eintrag: Vorderdeckel Spiegelseite.

Geb. 1472 in Mailand, gest. 1510 in Innsbruck. Zweite Gemahlin Königs Maximilian I. Ab 1494 deutsche Königin und Erzherzogin von Österreich. Seit 1508 Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches. 

Bonifatius Wolmvet

Verfasser des Stadtplan Wiens nach der Türkenbelagerung 1529. Fertigstellung 1547. Federzeichnung 192 x 233 cm.

Geb. in Südwestdeutschland. Steinmetzmeister und Baumeister Kaiser Ferdinands I.. Nach 1522 als Steinmetz und Architekt beim Dombau zu St. Stephan beteiligt, von 1530-1546 am Neubau der Stadtbefestigung und arbeitete nach 1547 für Hirschvogel bei der Erstellung dessen Rundplans von Wien.

Briccius de Cilia 

Briccius Prebrost, Briccius Prepost, Briccius Preprosst, Bricitus de Cilia
Herkunft 1457 Cilii. Gest. 29.11.1505. Sommer 1457 Immatrikulation Wien, 9.3.1468 lic. art, 17.9.1471 bacc. sent. theol, 8.12.1478 lic. theol. Domherr 1485 Wien.

Praepositus de Cilia, lic. de heiligen Schrift, am 22 Mai 1485 Domherr ins Kapitel zu St. Stephan; 1488 (?) cantor zu St. Stephan. Schüler von Georg von Peuerbach. In den 1470er Jahren hielt er humanistische Vorlesungen an der Wiener Universität. Dekan der Artistenfakultät 1476 und 1482 (Aschbach II, 451), Rector 1480, 1491 und 1497 (ibid. II, 448), Dekan der theol. Fak. 1492, 1494, 1495, 1496, 1497, 1501, 1503, 1505 (ibid. II, 453/54).

Caspar Chöchel

Cod. 13001 (Suppl. 485)

Schreiber. Eintrag: Fol. 107v.

Tamsweg 1446/47.

Christianus Binder

München, BSB, Clm 19871

Schreiber (Cedula). Eintrag (Fol. 39v – 40r): Ego Christianus Binder incepi visitare posiciones in vigilia circumcisionis Domini. Item incepit audire exercicium in ethicorum in quinta feria ante festum circumcisionis Domini anno domini 1451.

Christianus Tiendorfer de Huerben

Cod. 4950 (Univ. 319)

Vorbesitzer. Eintrag: Vorderdeckel Spiegelseite. Autograph (?).

Kanoniker St. Stephan. Dr. der Theologie. Universität Wien ab 1420, gest. 1467.

HANNA

Chunradus

Cod. 5167 (Univ. 503)

Schreiber. Eintrag: Fol. 256r. Datierungseintrag: 1428.

Conrad von Lilienfels

Conradus Lyndenfels; Conrad de Lindenfels

Cantor von St. Stephan nach 1449. Kanoniker seit 1479. Gest. 1488.

Wien, Stadt- und Landesarchiv, Urk. 3333; Wien Diözesanarchiv, Ms. 2 (acta capituli 1446–1551), Fol. 18r.

Clemens

1389 an der Wiener Artistenfakultät in der natio ungarica inskribiert. Cantor Tytuliensis 4 gr. (cf. Matrikel der Wiener Universität I, 32b, ed. W. Hartl und K. Schrauf, Wien 1892)

Conradus Celtis

Cod. 176 (Univ. 241), Cod. 247 (Univ. 511), Cod. 3448 (Nov. 351)

Vorbesitzer. Eintrag: Vorderdeckel Spiegelseite. Exlibris. Supralibros.

Auch Celtes, eig. Pickel oder Bickel, * 1. Februar 1459 in Wipfeld bei Schweinfurt; † 4. Februar 1508 in Wien – Grabmal in St. Stephan. Humanist und Dichter von Kaiser Friedrich III., gekrönter Poeta laureatus. Gründer der Sodalitas litteraria Danubiana in Wien (1497).

Immatrikulation 1478 X. 14. Köln, Fakultät: Artes
Promotion 1479 XII. 1. Köln, bacc. art.
Promotion 1485 X. Heidelberg, mag. art.
Immatrikulation 1494 V. 7. Ingolstadt, Immatrikulationsgrad: mag. art.

RAG

Conradus Cüntzlman de Mämmingen

Cod. 5455 (Benutzernotizen)

Vorbesitzer. Student der Wiener Universität ab 1411.

Conradus von Gelnhusen

Cod. 5332 (Univ. 899)

Schreiber. Eintrag: Fol. 71r. Datierungseintrag: 1413 u.a.

Conradus Tocler, Noricus

Cod. 5274 (Phil. 113)

Conradus Noricus, Conradus Tocler.

Autor und Dozent. Einträge: Fol. 59v, 121r, 136r, 154r. Ex Lypsensi academia in collegio principis anno 1506 sole decimonono gradu aquarij sistente. (59v). … per magistrum Conradum Tocler Noricum … (121r). In Zusammenhang mit der Musica Speculativa eine Datierung der Vorlesung: Finis musices a Conrado Norico … Corrobata firmataque … Anno gratie 1503 Sole in 20 gradu aquarii … publice in supradicto gymnasio Lecta ab eodem (136r). Finis musices magistri Joannis de Muris in Academia Lypczensi sub deccanatu Venerabilis viri honorij cubitensis a magistro Conrado Norico publice Lecta Anno 1503 (154r). Datierungseinträge: 1503, 1506.

Seit 1493 an der Univ. Leipzig. 1501 Magister Artium. 1509 Bacc. in medicinis. Gest. 1530.

Conradus Wann

Cod. 4717 (Univ. 72)

Chünradus Wann; Conradus de Kempnaten; Conradus Wann; Conradus Way

Autor. Eintrag: Fol. 276r. Weitere Einträge: In die cene 1441 in monasterio Beate virginis wyenne alias Scotorum (183v). Pronunciatus anno 1447 in ipsa die cene in monasterio beate virginis marie alias scotorum wyenne (193r). Anno domini 1444 pronunciatus in monasterio beate virginis alias Scotorum vienne In cena domini (202r). In cena domini Anno 1447 (233r). ... anno 1448 (147r). Datierungseinträge: 1441, 1444, 1447, 1448, 1450.

1441 Kemnat
Immatrikulation 1441/1442, Winter Wien, Nation: rheinische
Promotion 1444 IV. 14. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1448 II. 25. Wien, lic. art.

RAG

HANNA

Degenhardus Schonnprunner de Oting

Cod. 5003 (Lunael. Q.54)

Schreiber. Einträge: Fol. 22r, 43r. Scriptum et finitum in Mannsee per me Degenhardum Schonnprunner de Oting Anno dominice Incarnacionis 1425 (22r) Deo gratias per manus Degenhardi Schonprunner de Otting Anno domini 1425 15 kalenda augusti (43r). Datierungseintrag: 1425.

Benediktiner Mönch in Kloster Mondsee.

Eberhard Cersne

Cod. 3013 (Phil. 435)

Autor. "Der Minne Regel" und 20 Minnelieder (15. Jh.)

Aus Minden ca. 1400. Die einzige Quelle ist Cod. 3013 (1404).

HANNA
 

Eberhard Kastner

Wiener Stadt- und Landesarchiv Urkunde Nr. 1935, 21. November 1412

Stifter. Eine tägliche Messe mit Gesang in St. Peter. Im Testament vom 13 Oktober 1399 stifet er einen Altar der Zehntausend-Ritter und Elftausend-Jungfrauen in St. Peter. Ferner einen Kaplan und 4 Sängerknaben zur Zelebration einer täglichen Messe.

Eckhardus

Cod. 4134

Vorbesitzer. Eintrag: fol. 252v: Iste sexten. est dni. Eckhardi capellani ad scam. Katharina.

Cf. Johann Gwerlich, ebenfalls Vorbesitzer

HANNA

Eghenvelder

Student an der Wiener Universität

Vorbesitzer von Cod. ser. nov. 3344 (Neidhardt-Handschrift)

Nicht in RAG registriert. Univ. Matriken noch nicht erkundet.

Egidius Halmaschlager von Weytra

Cod. 13855 (Suppl. 1630)

Schreiber. Eintrag: Fol. 50r, Et sic est finis huius operis ad laudem dei omnipotentis eiusdemque genetricis virginis Marie et est finitum per me egidium halmaschlager de weytra tunc temporis studentem huius alme universitatis studii wyennensis Anno etc. 69o In die nativitatis beate marie virginis.

Weitere Datierungseinträge: 1469, 1476.

Student der Universität Wien um 1469.

Enolph

Cod. ser.n.3980

 

Enolph "rector scholarum" (collegium civium). Zwischen 1404 und 1430 belegt.

Erasmus de Deliczsch, Erasmus Werbener von Delczsch

Cod. 3079 (Theol. 187)

(=Delitzsch)

Schreiber. Eintrag: Fol. 164v, 281r. Das puch hatt geschrieben Erasmus werbener vonn delczsch das da leit in meissen nach Christi geburd vierczehenhundert darnach in dem sybenundsybenczigisten Jahre am Sambstag nach Tybucii und Valeriani (164v); Explicit per Manus Erasmi de deliczsch feria sexta ante Ascensionis domini Anno domini MoCCCCo77o (281r).

Erhard Gogker von Traismauer

Cod. 4950, Cod. 5155, Cod. 5207, Cod. 5312, Cod. 5391, Cod. 5394, Cod. 5398, Cod. 5480

Erhardus de Traisenmawer; Erhardus de Traysenmäwr; Erhardus Gogker; Erhardus Goker; Erhardus Köker

Vorbesitzer. Eintrag: Cod. 4950, Univ. 319, Fol. IIr. Wird als 'confrater' der Rosenburse bezeichnet.

1440 Traismauer, gest. 1480
Immatrikulation 1440 Sommer. Wien, Fakultät: Artes, Nation: österreichische
Promotion 1443 I. 2. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1448 II. 25. Wien, lic. art.
Fakultätsimmatrikulation 1454 Wien, Fakultät: Medizin
Promotion 1467 IV. 27. Wien, bacc. med.
Promotion 1471 II. 18. Wien, lic. med., dr. med.

Grabinschrift am Stephansdom (Kohn, Die Inschriften).

RAG

Franciscus von Retz

Cod. Cent. III, 70 (Nürnberg, Stadtbibliothek), 1458.

Autor der Expositio über das Salve Regina. Auch in Cod. CCL 52 (Klosterneuburg)

Franz Schennk von Schenckenstain

Cod. 2856 (Lunael. f. 119)

Vorbeistzer (?). Siehe weitere vermutliche Vorbesitzer: Regina Hiersfelderin und Peter Spörl.

Franz von Retz

Magister der Wiener Universität, Dominikaner. Spielt Orgel beim Empfang des Herzogs Albrecht V. im Sommer 1411. Cf. Thomas Ebendorfer, Chronica Austriae, ed. Lhotsky, 350 ff. und 355 ff.

Friedrich III.

Cod. 1788 (Theol. 40), Cod. 4894 (Theol. 520), Cod. 3079 (Theol. 187), Cod. 4494 (Theol. 505)

Vorbesitzer.

Georgius Behaim

Orgelbauer (?) St. Stephan, 1416–1426 (?)

Georgius

Cod. 4702 (Univ. 675)

Schreiber. Eintrag: Fol. 36r, Expliciunt naturalia per manus Georii in vigilia palmarum Anno domini MCCCC.

Cf. Erhardus, weiterer Schreibereintrag von 1398. Beide österreichischer Provenienz.

Georg von Gingen

Cod. 3009 (Phil. 586)

Georg Didel, Georgius de Giengen; Georgius de Gingen; Georgius Tüdel; Georgius Tuedel; Georgus Tüdel; Georius de Giengen; Georius Didel; Georius Tudel; Georius Tuedl.

Autor: Fol. 73r-85v.

1429 Giengen; gest. vor 1466 XI. 30.   
Immatrikulation 1429/1430 Winter Wien, Nation: rheinische, Gebühr: gezahlt,
Gruppenimmatrikulation: ja
Promotion 1432 I. 5. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1434 II. 21. Wien, lic. art.
Promotion 1439 IX. 13. Wien, bacc. curs., Gebühr: gezahlt
Promotion 1441 X. 28. Wien, bacc. sent., Gebühr: gezahlt
Promotion 1460 III. 14. Wien, lic. theol.
Promotion 1460 VI. 16. Wien, dr. theol., Gebühr: gezahlt
Dekan 1445/1446 Winter – 1448/1449 Winter, Wien, Fakultät: Artes
Rektor 1453 Sommer. Wien, Universität
Dekan 1455 Sommer – 1460 Sommer, Wien, Fakultät: Artes
Dekan 1461 Sommer. Wien, Fakultät: Theologie
Rektor 1462/1463 Winter Wien, Universität
Professor1. Nachweis 1462 X. 13. Wien, Fakultät: Artes
Professor 1. Nachweis 1462 X. 13. Wien, Fakultät: Theologie

RAG

Georg von Horb

Georg von Horb, Georius de Haraw, Georius de Horow, Georius de Horw, Georius Horw, Georius Weczelonis de Horw, Georius Weczl de Horb

Herkunft Horb 1389; gest. 8.6.1427
Immatrikulation 1389 Sommer, Wien
Promotion bacc. art. 10.10.1391
Zulassung zur Promotion 14.4.1396 lic. art
1397 Lektor der Musik an der Artistenfakultät (Aschbach I, 162)
1407 Lektor der veterem artes (Geschichte der Stadt Wien II, 2, 986)
Promotion 4.1.1411 bacc. curs. theol.
Promotion 11.11.1412 bacc. sent. theol.
Promotion 1415 bacc. form. theol.
Promotion 12.10.1420 lic. theol.
Promotion 7.1.1421 dr. theol.
Pleban Ried
Dekan 1407/08 Winter, Artistenfakultät
Rektor 1419 Univ. Wien
Kanoniker 1. Nachweis 1420 Wien St. Stephan. Chorherr (1420)
Dekan 1. Nachweis 1424 Wien, St. Stephan. "Lehrer der heiligen Schrift und Chorherr zu St. Stephan (14. und 22. April 1424, Quellen zur Geschichte der Stadt Wien I, 4, n. 3740/41), 21., 24. und 26. Mai 1427 sowie 15. April 1427 als Dechant Meister Jörg von Horaz, Lehrer der heiligen Schrift (ibid, I, 4, n° 3747/50 und 4042).

RAG

Georg Hütter

Domherr zu St. Stephan vermacht den "... maystenn unnd pessten thaill seiner puecher ...".

Cf. Karl Schrauf, Die Stiftbriefe der an der k. k. Universität Wien bestehenden Stipendien-Stiftungen. Wien 1895, 265 ff.

Georgius Marchonis

Cod. 5266 (Phil. 20)

Ordinis fratrum minoris

Georgius Peuerbach

Cod. 5203 (Phil. 387)

1423 Peuerbach, gest. 1461 Wien. Astronom, Humanist der Wiener Univ. Wegbereiter des kopernikanischen Weltbilds. Lehrer von Regiomontanus.

Georg Aunpekh, Georg von Peuerbach

Vorbesitzer. Eintrag: Fol. 24r. Datierungseintrag: 1454.

1423 V.30. Peuerbach; gest. 1461 IV.8. in Wien
1446 Studium an der Universität Wien
Hofastronom von König Ladislaus von Ungarn, später im Umfeld von Friedrich III.
Professor der Astronomie an der Wiener Universität und im collegium civium belegt.

Georg Prunner von Ruspach

Cod. 2440

Vorbesitzer bis ca. 1472.

Georgius Schrat

Cod. ser. nov. 3344

Vorbesitzer. Eintrag: Fol. 2r, Das puech ist herrn Iorgn Schrat pharrer zu sand peter ze wienn Anno 1457.

Pfarrer von St. Peter in Wien (1450 – 1481).

Georg Kroupa, genannt Polenta (de Messberg?)

Cod. 4558 (Theol. 844)

Vorbesitzer. Eintrag: Vorderdeckel Spiegelseite. 15. Jh.

Buchhändler. Magister.

G. Marchonis

Cod. 5266

Schreiber. Eintrag: Fol. 263v, Explicit tractatus super panitorbium editus a fratre G. Marchonis ordinis fratrum minorum tunc studente parisius pro provincia Aquitanee Amen. Et est finitus per me Vincencium Swofheym de lepnicz in felici monasterio newburgensi in Curia et in edificio domini et patris reverendissimi domini Georii prepositi monasterii eiusdem. Datierungseintrag: 1414.

Ordinis fratrum minoris, Paris.

Georg Ratzenberger

Cod. 24 (Rec. 1682)

Georgius Rätzenperger, Georgius Raczenperiger, Georgius Ratzenperger

Dr. phil.; Physikus, Astronom u. Philosoph
1499 II. 22. Rappen; gest. 1537
Immatrikulation 1490 Sommer. Wien, Nation: rheinische
Promotion 1492 IV. 14. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1499 II. 22. Wien, lic. art.
Rektor der Bürgerschule von St. Stephan ab 1503

RAG

Georgius Walther

Cod. 14911 (suppl. 2350) Statuten Universität Wien

Erwähnung. Eintrag: Fol. 53r. Datierungseintrag: 1560.

1544 Leipzig
Immatrikulation 1544 Sommer. Wien, Nation: sächsische
Promotion zum dr. med. vermutlich nach 1544

RAG

Giovanni Ricuzzi Vellini

An der Wiener Universität tätig. Keine weitere Information.

Gregorius

Cod. 3245 (Rec. 1994a)

Karthäuser in Aggsbach um 1462

Guillaume Dufay

Weitra, Pfarrarchiv Cod. 1/7

Kyrie

H. Grunrichinger

Cod. 2777

Stammbuchsprüche. Eintrag: Fol. 60v.

Hans

Orgelmeister St. Stephan, 1407.

Hans Payr

Johannes Payr, Johannes Rasoris, gen. Pair

Wien 1483
Immatrikulation 1483 Wien, Nation: österreichische
Promotion 1485 Wien, bacc.art.
Zulassung zur Promotion 1488 lic.art.
Kantor St. Stephan 1476, 1477

Hans Richter

Kantor St. Stephan, 1465.

Hans von Tirna

Stifter der Doppelkappelle von Rudolph IV.

Niederöst. Ritterfamilie Tirna (auch Tierna, Tyrna). Hans von Tirana seit 1346 Stadrichter zu Wien und seit 1365 Hofmeister des Kaisers. 1377 stiftet er seinen Gramatneusiedler Besitz de, Wiener Bürgerspital vor dem Kärntnertor. Seine Söhne Rudolf und Ludwig von Tirana verkauften 1398 ihre Besitzungen an den Dechanten Johannes von Kranperg und das Kapitel zu Sankt Stephan.

Hans van Ninderthaim

Cod. 2777

Stammbuchsprüche. Eintrag: Fol. 61r.

Henricus, Enricus

Organist St. Stephan, 1404

Heinrich von Langenstein

Cod. 2843 (Rec. 3021)

Herkunft: Langenstein, gest. 1399  
Promotion in Paris vor 1385 mag.
Immatrikulation 1385/1386 Winter. Wien, Rezeptionsgrad: mag., Nation: rheinische                       
Dekan 1389/1390 Winter. Wien, Fakultät: Artes
Rektor 1393 Sommer Wien, Universität
Kanoniker, 1. Nachweis nach 1393. Wien, St. Stephan

Memorialinschrift, Grabdenkmal gemeinsam mit Heinrich von Hassia am Stephansdom. Cf. Akten der Theologischen Fakultät und Kohn, Die Inschriften.
 

Heinrich von Luzern

Magister Heinrich von Luzern. Pfarrer von St. Stephan. Stifter des Gottleichnamsaltar am 15.6.1334.

 

Henricus von Hassia

Cod. 2843 (Rec. 3021)

Heinrich de Hassia; Heinrich Oldendorp; Heinricus Hassia; Henricus de Aldendorff, gen. de Hassya; Henricus de Hassia; Henricus de Oldendorp; Henricus Oldendorp; Hinricus de Hassia

1389/1390 Allendorf, Diözese: Mainz; Gest. 1427 VIII. 12. Monikhausen
Promotion 1379 II. 16. Prag, lic. art.
Promotion 1379 V. 8. Prag, mag. art.
Immatrikulation 1389/1390 Köln, Immatrikulationsgrad: bacc.
wahrsch. Immatrikulation 1400 Sommer. Heidelberg, Immatrikulationsgrad: mag. art.
wahrsch. Promotion vor 1403 (wahrsch.) Heidelberg, bacc. theol.
wahrsch. Promotion 1410 VII. 23. (wahrsch.) Heidelberg, bacc. form. theol.
wahrsch. Promotion 1411 XII. 18. Heidelberg, lic. theol.
wahrsch. Kleriker 1. Nachweis 1389 Diözese: Mainz
Pfarrer, 1. Nachweis 1389. Seelheim, Diözese: Mainz
Rektor 1392 Frühjahr. Köln, Universität
Kanoniker, 1. Nachweis 1395. Köln, St. Georg
wahrsch. Rektor 1400/1401 Winter Heidelberg, Universität
1400/1401 Winter  
wahrsch. Dekan 1401 Sommer. Heidelberg, Fakultät: Artes
wahrsch. Vizerektor 1401 Sommer. Heidelberg
Vizerektor 1401 Sommer. Heidelberg, Universität
Dekan 1401. Köln, Fakultät: Artes
wahrsch. Dekan 1403/1404 Winter Heidelberg, Fakultät: Artes
wahrsch. Magister, 1. Nachweis 1403 Heidelberg, Fakultät: Artes
Dekan 1403 Heidelberg, Fakultät: Artes
wahrsch. Vizerektor 1404 Sommer. Heidelberg
Vizerektor 1404 Sommer. Heidelberg, Universität
wahrsch. Vizerektor 1405 Sommer. Heidelberg
Dekan 1405. Heidelberg, Fakultät: Artes
Vizerektor 1406/1407 Winter. Heidelberg
wahrsch. 1408/1409 Winter  
wahrsch. 1410 Sommer  
wahrsch. Rektor 1411 Sommer. Heidelberg, Universität
1411 Sommer

RAG

Henricus Frauenlob

Cod. 2701 (Univ. 509)

Heinrich von Meißen, * etwa zwischen 1250 und 1260; gest. 29. November 1318 in Mainz; deutschsprachiger Dichter. Carmina germanica cum neumis (Fol. 2r-44v) in Cod. 2701, Mitte 14.- Erste Hälfte 15. Jh.

Herrman Edlerawer

Hermann Edelawer

München, BSB, Clm 14274

Kantor der Bürgerschule von St. Stephan, 1440-1449. Komponist. Cantor zur St. Stephan 5.11.1443 und 7.6.1443 (Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, I, 4 n° 4049 und 3801). 1445: Theses in aula univ. Wiennensis ab Aenea Silvio proposite. Quodlibet disputatio, Disputator: Johannes Widmann (s.u. Johannes Widmann). Brief von Friedrich III. an den Bürgermeister von Wien vom 18. Februar 1443: "Herman den Cantor zu sand Stephann ze Wienn". OKAR 1440: dem Hermanne Cantori dacz sand St[ephan]. 1457, 26.11.: Beauftragter der Uhr am Kärntner Tor.
Autor folgender Kompositionen in Pötzlingers Musikbuch - St. Emmeram Codex– München Bayerische Staatsbibl. Clm 14274:

Fol. 10v-11r: Verbum bonum et suave.
Fol. 97r: Beata viscera
Fol. 103r: (Musik ohne Text)
Fol. 103v-105r: Patrem omnipotentem
Fol. 114r: Kyrie leyson
Fol. 135v-136r: Que corda nostra
Fol. 155v-158r: Lauda Syon salvatorem

Bauch 1903, 12, Anm. 3; Rumbold /Wright 2009, 40-51; OKAR 1440, 1441, 1444: B1, I. Reihe 6, fol. 98r; B1, I. Reihe 7, fol. 111r; B I, I. Reihe 8, Fols. 37r, 139r, 140r.

Hermann Poetzlinger

München, BSB, Clm 14274

Zwischen 1415 und 1420 in /bei Bayreuth geboren. Nachkomme eines oberfränkischen Niederadelsgeschlechts.
14. 4. 1436 Immatrikuliert an der Universität Wien; 1439, 14.4. bacc.art.; 1448 in Regensburg belegt; 1.5.1450 lic. art.; ab Wintersemester 1456/57 und bis ca. Wintersemester 1458/59 an der Univ. Leipzig belegt; 1439 Pfarrer in Auerbach (Oberpfalz, Diözese Bamberg); spätestens seit 1448 in St. Emmeran in Regensburg nachweisbar; 1450 rector scolarum in St. Emmeran; 1455 vom Papst zum Kanoniker der Alten Kapelle in Regensburg ernannt; Urkunde von 1455 nennt er sich Chorherr zu Essing und Pfarrer zu Newnhausen (Neuhausen bei Landshut); Kanoniker der Stiftskirche in Essing im Altmühltal. Inhaber der Pfarreien Auerbach in der Oberpfalz, Erbender, Neuhausen bei Landshut und Gegenbach. 1461 Pfarrstelle in Gebenbach; gest. 20.3.1469.
Besitzer einer umfassenden Bibliothek und beteiligter Kopist zwischen 1439-1444 an u.a. München, BSB Clm 14108, Clm 14251, Clm 14268, Clm 14274, Clm 14301, Clm 14304, Clm 14305, Clm 14309, Clm 14318, Clm 14319, Clm 14955, Clm 14958.

Cf. Dionysius Mengers Rekonstruktion der Bibliothek von H. Pötzlinger in: BSB Clm 14304, Fols. 1rv-2r. Das Musikbuch (Clm 14274) ist in Mengers Katalog nicht erwähnt. Erste Erwähnung des Musikbuchs in St. Emmeram im Katalog von Johann Baptist Kraus: Biblioteca principalis ecclesiae et monasterii ord. S. Benedicti ad S. Emmerammum epis. et martyr. Ratisbonae, 4 vols., Regensburg: J.B.Lang 1748.
Rumbold / Wright 2009; Mensuralcodex St. Emmeram, Historisches Lexikon Bayerns.

Jacobus Canonicus

Cod. 2272 (Univ. 924)

Vorbesitzer. Eintrag: Vorderdeckel Spiegelseite

Jacobus Finck von Drechshusen

Cod. 4951 (Univ. 320)

1464 Worms
Immatrikulation 1464 Sommer. Heidelberg
Promotion 1467 XI. 7. Heidelberg, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1474 X. 1. Heidelberg, lic. art.
Promotion 1474 X. 4. Heidelberg, mag. art.
Um 1501 in Wien, „hulffman lisensis“.

RAG

Jacobus Scherhauf

Testamenturkunde des Chormeisters bei St. Stephan Jakob Scherhauf vom 11.11.1419. Bücherverzeichnis der zu verkaufenden Bücher.

 

Wiener Stadtbuch III, f. 65v. Das Testament wurde 1420 des phinztags nach sand Veitz tag, d.i. 20 Juni vor dem Rate der Stadt vorgewiesen.  Inc.: Geschefft Jacobs Scherhauff des kormaister (...) Die obgenanten pucher alle schaff ich ze verkaufen und das man mir es alles anleg zu hayl meiner seel, so wie es allerpesst fueg mir mit meinen lieben geschefftherren, das man mir ze stund und ymerdar mess les, das ich nur aus dem leiden kome des vechfewrs. und gib auch vollen gewallt meinen geschefftherren, das sy es umbtaylen auf den Corner hincz sand Stefan, gen sand ieronimus, in die closter, in das Spital, gen sannd Michel und wie es in am pessten zympt.Gottlieb, Bd. 2, 451-454.

Jacobus von Flednitz

Maister Jacobus von Flednitz, Lehrer der Bürgerschule (collegium civium) oder der Kantorei von Sankt Stephan 1449. Nachfolger von Symon.
OKAR 1449 B I, 1. Reihe, 10-14. Erwähnung drei weiteren Lehrernamen der Bürgerschule, Trompeter und Glockenspieler.
Jacobus de Holandia
14.4.1397 ist in der Natio Rinensium immatrikuliert: Dominus Jacobus de Holandia, cantor illustrissimi domini nostri ducis Alberti quarti (Matrikel I, 50a, ed. Hartl und Schrauf, Wien 1892; Pietzsch, 30).

Jacobus von Olmütz 

Jacobus Olomucensis

Cod. 2272 (Univ. 924)

Vorbesitzer. Vorderdeckel Spiegelseite, ...dedit Wien pro Universitate.

Kanonikus. An der Wiener Univ. ab 1420.

HANNA

Jacobus Stapulensis

Ink. 10.H.83

Jakob von Stubach

Lehrer der heilig. Schrift, Prior des Dominikanerklosters in Wien, 1467. KN Archiv. RAG: Stuppach als Ort, Jacobus de Stubach, Jacobus Fabri. 1439 Stuppach. 1439 Sommer, Wien, Nation. 1443, lic. art.

Jakob von Wuldersdorff

Cod. 2339 (Univ. 997), Cod. 3146?, Cod. 4245, Cod. 4690

Wien ab 1420; +1466. Beleg: Vermerk VD Spiegelseite unvollständig aber Th. W. v. Wullersdorff wird immer als Superintendent der Rosenburse genannt (vgl. Cod. 4245 und Cod. 4690)
Studium: Immatrikulation 1420 Sommer. Wien, Nation: österreichische
Promotion 1422 IV. 14. Wien, bacc. art.Zulassung zur Promotion 1429 II. 19. Wien, lic. art.
Promotion 1435 IX. 16. Wien, bacc. curs. theol.
Promotion vor 1437 X. Wien, bacc. sent. theol.
Promotion vor 1453 XI. 11. bacc. form. theol.
Promotion 1460 II. 17. Wien, lic. theol.
Promotion 1465 VI. 19. Wien, dr. theol.
Dekan 1439/1440 Winter. Wien, Fakultät: Artes
1445 Sommer 
Rektor 1447 Sommer. Wien, Universität
Dekan 1449/1450 Winter. Wien, Fakultät: Artes
Rektor 1453/1454 Winter. Wien, Universität
Dekan 1456 Sommer. Wien, Fakultät: Artes
Kanoniker, 1. Nachweis 1461. Wien, St. Stephan
Dekan 1462 Sommer. Wien, Fakultät: Artes
Dekan 1466 Sommer. Wien, Fakultät: Theologie

Dekanatsakten AFA I (1445); AFA II (1449)

RAG

Johannes

Cod. 5455 (74v, 93v)

Vorbesitzer und Schreiber. Student der Wiener Artistenfakultät um 1385.

Johannes Brassart

Kleriker und Hofkapellmeister - rector principalis- von Friedrich III. 

Huldigungsmotette O rex Friederice (Aosta, MS 15, A'D19, Fol. 262v-264r). Zur Krönung von Friedrichs III.  zum römisch-deutschen König in Aachen, 1452.

Johannes Alexander Brassicanus

Cod. 160 (Univ. 232), Cod. 240 (Univ. 396), Cod. 278 (Univ. 243), Cod. 2384 (Univ. 844), Cod. 2503 (Univ.643)
(= Köhl; *1500; Dr. iur.; Uni. Wien ab 1524, Dekan iur.; Dichter, Humanist; +1539 Wien)


Vater: Johannes Köl, gen. Brassicanus 
Herkunft geographisch: 1514 I. 13. Tübingen
1515 VI. 13.  
1517 VII. 21.  
Herkunft geographisch 1522 IX. 13.  
Herkunft geographisch  1523/24 Konstanz
Immatrikulation 1514 I. 13. Tübingen
Promotion 1515 VI. 13. Tübingen, bacc. art.
Promotion 1517 VII. 21. Tübingen, mag. art.
Immatrikulation 1522 IX. 13. Ingolstadt, Immatrikulationsgrad: mag. art.
Promotion 1522 XI. 18. Ingolstadt, lic. iur.
Promotion 1522 XI. 18. Ingolstadt, dr. iur. civ.
Immatrikulation 1523/24 Wien, Immatrikulationsgrad: dr. art., Immatrikulationsgrad: dr. leg., Nation: rheinische

Lehrer um 1519. Tübingen, Universität, Fachrichtung: Rhetorik (wahrscheinlich)
Professor zwischen 1521 und 1522 IX. 12. Tübingen, Universität, Fachrichtung: Rhetorik
Professor, möglich zwischen 1524 Wien, Universität, Fachrichtung: Jus

RAG

Johannes Antonius Cattaneo de Mediolano

Cod. 24 (Rec. 1682)

Buchiluminator aus der Lombardei.

Johannes Cuspinianus

Cod. 85 (Univ. 1013), Cod. 2421 (Univ. 494), Cod. 3222 (Rec. 1872), Cod. 3223 (Univ. 507), Cod. 3394 (Hist. Prof. 580), Cod. 3448 (Nov. 351), Cod. 4323 (Univ. 91); dubium: Cod. 130 (Phil. 130)

Vorbesitzer (= Johannes Spießhaymer, *1473 Spiessheim, Region Schweinfurt; Dr. med., ab 1492 Uni. Wien; gest. 1529 in Wien. Humanist, Diplomat, Historiker, Dichter.

Rezeption am 1494 V. 14. in Wien, Rezeptionsgrad: dr. med., Fakultät: Medizin.

Cf. Ankwicz-Kleehoven, Der Wiener Humanist Johannes Cuspinian (Wien 1959).

Johannes Deductabellis

Cod. 5094 (Jur. can. 49)

Rector univ. Wienn. Dilectus filiis Rectori et universitati studii Wien. Pataviensis diocesis.

Johannes de Brinden (de Gmunden?)

Cod. 2440 (Univ. 368)

Johannes de Phortz

Lector der Musica Muris

 

AFA Wiener Artisten

Johannes Faber von Werdea

Cod. 3223 (Univ. 507)

Carmen de moribus becanorum et studentum...
RAG, Inmatrikulation 1375. Prag, Juristenuniv. Nation: bayerische.
Lit.: S. Krämer.

Johannes Faber von Pasnonia

(Polen), 1405? Eine Hs. von 1405 in Los Angeles Ca, UL, Research Library, Special Collections 170/552 (a. 1405)

Johannes Fabri

Cod. 85 (Univ. 1013), Cod. 160 (Univ. 232), Cod. 240 (Univ. 396), Cod. 247 (Univ. 511), Cod. 278 (Univ. 243), Cod. 2384 (Univ. 844), Cod. 2421 (Univ. 494), Cod. 2973 (Univ. 220), Cod. 3223 (Univ. 507), Cod. 2503 (Univ. 643), Cod. 4323 (Univ. 91), Cod. 4340 (Univ. 661), dubium: Cod. 4702 (Univ. 675)

Vorbesitzer (= Johann Heigerlein; *1478 Leutkirch, +1541 Baden; Dr.). Humanist, Bischof von Wien ab 1530. Ab 1523 Diplomat und Ratgeber des späteren Kaisers Ferdinand I., 1524 wurde er Koadjutor des Bischofs Theoderich Kammerer von Wiener Neustadt, 1529 erhielt er die Propstei Ofen.

Immatrikulation 1505 X. 22. Tübingen
Immatrikulation 1509 VII. 26. Freiburg, Gruppenimmatrikulation: ja, zusammen mit David Rottmund
Tätigkeiten: Kleriker, 1509 VII. 26. Diözese: Konstanz, Weihegrad: presbyter
Um 1510 Prediger in Lindau, 1514 Pfarrer in Leutkirch und ab 1517 Generalvikar von Konstanz.
Ab 1523 war er Diplomat und Ratgeber des späteren Kaisers Ferdinand I.
1524: Koadjutor des Bischofs Theoderich Kammerer von Wiener Neustadt.
1529: erhielt er die Propstei Ofen.
Vermachtet seine Bibliothek dem Kollegium St. Nicolaus (später: Kolleg der Fabri-Stiftung).

Link

Johannes Fuchsmagen

Cod. 3222 (Rec. 1872)

Studierte in Freiburg (Immatrikulation am 25. 10. 1469), erlangte dort nach seinem Bakkalaureat (1471) und im Jahr 1484 die licentia iuris canonici. Danach ging er nach Rom um sein Studium abzuschließen (1489: dr. iur. can.)
Seit 1482 war er Ratsherr in Hall in Tirol; er wird auch als Gesandter genannt (1487 in Venedig, 1489 in Rom). An der Universität Wien war er als Kurator tätig.

Johannes Geuss

Iohannes Gaws, Iohannes Geus, Iohannes Gews, Iohannes Gewss, Johannes Geiß, Johannes News, Johannes Guss

Herkunft Deiningen 1412, Nördlingen 1413, gest. 7.8.1440
Immatrikulation 1412 Wien
Promotion 24.9.1413 bacc.art.
Zulassung zur Promotion 15.3.1416 lic. art.
Promotion 30.9.1421 bacc. curs. theol.
Promotion 24.10.1424 bacc. sent. theol.
Promotion 13.10.1427 bacc. form. theol.
Promotion 23.10.1433 lic. theol.
Promotion 26.11.1433 dr. theol.
Dekan 1421 Artistenfakultät
Rektor 1427/28
Dekan 1427 und 1431 Artistenfakultät
Kanoniker 1. Nachweis 1433 Wien, St. Stephan
Dekan 1434/35 Jahresdekanat Theol. Fakultät
Rektor 1435/36 Universität
Professor 1. Nachweis 1435 Theol. Fakultät
Dekan 1. Nachweis 1436 Wien, St. Stephan (bis 1440 in den Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, I, 4 belegt).

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Johanes von Gmunden

Johannes de Gamundia

Cod. 2440, Cod. 2433 (Phil. 294), Cod. 5151 (Univ. 366)

Lehrende an der Artistenfakultät und Canonicus von St. Stephan. 21. Sept. 1443, Schenkung an die Universitätsbibliothek:
.... Item liber in pergameno musicam Boecii, cuius principium tercii fol. civibus id operantibus cathenetur. Idem fiat de libro continente arismeticam Boecii cuius principium tercii fo.: exemplar, ut si quilibet. Item textus physicorum in pergameno, cuius principium tercii fo.... 1443, 21, Sept.: Ordinacio de libris et instrumentis m. Iohannis de Gmunden.
Aus: Gottlieb, Auszüge aus den Akten der artistischen Fakultät, 476.

Inschrift am Stephansdom. Siehe Renate Kohn, Die Inschriften.

1402 Gmunden
Tod 1442 II. 23.  
möglich Immatrikulation 1400/1401 Winter. Wien, Nation: österreichische
Promotion 1402 X. 13. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1406 III. 21. Wien, lic. art.
Promotion 1415 X. 16. Wien, bacc. curs. theol.
Promotion um 1416 XI. 11. Wien, bacc. sent. theol.
Dekan 1413/1414 Winter  
Dekan 1413/1414 Wien
Dekan 1413/1414 Fakultät: Artes
Dekan 1423 Sommer Wien, Fakultät: Artes
Domherr, 1. Nachweis 1425 Wien
Vizekanzler 1426 Wien, Universität
Pfarrer, 1. Nachweis 1431 Laa an der Thaya

Link

Johannes Goldberger

Dekan der Artistenfakultät, 1477. KN Archiv. RAG: Wolffgangus de Neuburga Claustrali, Wolfgangus, Winthager. 1443 SS. Wien Nation Öst. Gruppeninmatrikulation zusammen mit Johannes Swarcz. Wien bacc. art, lic. art, Jura, bacc. decr., lic. decr. Klosterneuburg Augustiner Chorherren (Mönch), 1451 Kanoniker Klosterneuburg, reguliert.

Johannes Gremper aus Rheinfelden

Cod. 2384 (Univ. 844)

Viellleicht: Johannes Gremper; Johannes Grempler; Johannes Grenper

1468/69 Laufenburg
Immatrikulation 1468/69 Winter, Basel
Immatrikulation 1468 VIII. 16. Heidelberg
Promotion zwischen 1470 II. und 1470 III. Basel, bacc. art.
Promotion 1472 I. Basel, mag. art.

RAG

Johannes Gwerlich

Cod. 4134 u.a.

Geb. in Augsburg, 1412 Univ. Bologna, Dr. iur. in Augsburg, ab 1421 Univ. Wien. Dekan der iur. Fakultät, Passauer Offizial, stirbt im Jahr 1445.

Bücherschenkung an die Rosenburse: ein zweibändiges Brevier, einen illuminierten Psalter und eine Sammelhandschrift mit Werken von Nikolaus v. Dinkelsbühl.

Gottlieb, Mittelalterliche Bibliothekskataloge, 420-422 (Inventar der Bücher und Gebrauchsgegenstände Gwerlichs im Jahr 1439: "...in presencia venerabilis viri magistri Andree de Weytra, licenciati in theologia".

Johannes Hartlieb

In Bearbeitung!

Johannes Hauser

Cod. 4119 ( O.93 Mondsee)

Schreiber.

Johannes Hinderbach

1418 in Rauschenberg, 21.9. 1486 in Trient. Ab 1465 Bischof von Trient.

Studium an der Wiener Universität, 1436 Bacc., 1438 Magister Art. Studium des Rechts in Wien und Padua (ab 1441). Gesandter in Mailand für Friedrich III im Jahr 1448. Pfarrer von Mödling 1449. Kanonikate in Passau, Regensburg und Trient, wo er 1455 Dompropst wurde.

Vermutlich wurden die sog. Trienter Codices auf seiner Initiative von Wien nach Trient gebracht. Nicht belegt.

Johannes Holveld

Cod. 116

Vorbesitzer.

Johannes Hueber

Johannes Huber, Johannes Hüber, Johannes Hueber, Johannes Hüeber, Johannes Huober, Johannes Hueberde Freinstatt

Herkunft Freystadt 1433
Immatrikulation 1433/1434 Wien
Promotion 1436 bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1438 lic. art.
Fakultätsimmatrikulation 1443/44 mag., Fakultät Jus.
Promotion 1443/1444 bacc. decr.
25.11.1445 als "ersamer geistlicher Meister Hanns Huber, Schulmeister des grafen Albrecht, brobst zu sand Stephan zu Wien" (Quellen zur Geschichte der Stadt Wien II, 2, n° 3129)
Promotion 1450/51 lic. decr.
Promotion 1452/53 dr. decr.
Dekan 1451 Artistenfak.
Dekan 1454/55, 1456, 1461, 1466, 1468, 1470 und 1476 Fak. Jus
Rektor 1452, 1472, 1478 Fak. Jus
Kanoniker 1. Nachweis 8.9.1452 (Zschokke, 1, c., 383)
Kanoniker 2. Nachweis 13.10.1454, St. Stephan
Cantor St. Stephan (nach 1454, siehe Pietzsch, 30)
Dekan 1461/62
5.2.1474 begegnet Meister Hanns Huber, Lehrer der geistlichen Rechte und Cantor zu St. Stephan, als Testamentsvollstrecker (Quellen 1.c., I 4, n° 3883)

1450 und 1463 ist er Prokurator der rheinischen Nation (Eschbach I, 594-595).
Link

Johannes Hueva

Gest. 22.12.1478. Domkantor. Cantor et canonicus. Universitätskanoniker. 1433 immatrikuliert an der Wiener Universität. Promotion in Artes und kanonisches Recht. Inschrift am Stephansdom. Siehe Renate Kohn, Die Inschriften.

Johannes Keckius

Iohannes Keck, Johannes Keck, Johannes Chekch, Johannes Keck von Giengen

BSB Clm 18298

Autor des Introductorium musicae (Gerbert, Scriptores III, 319 ff.).Mit dem Tegernseer Musiktheoretiker identisch.
Herkunft 1426 Gingen
Immatrikulation 1426 Wien
Promotion 11.4.1428 bacc. art.
Zulassung zur Promotion 19.2.1429 lic. art.
Keckius lehrte 1429/31 an der Univ. Wien Mathematik, Optik und Aristotelische Philosophie, später auch Theologie.
Gest. 1435 (Giefel, Schwaben und die Wiener Hochschule, in: Literarische Beilage des Staatsanzeigers für Württemberg, 1890, 36; Pietzsch, 31).

Johannes Keck aus Isny 1492 und 1498 in Wien immatrikuliert unter: 
Link

Johannes Knaber von Albersdorf

Cod. 566 (Salisb. 328)

Vorbesitzer (VDS). Joahnnes Knaber de Albersdorf, Knaber de Alberstarff, de Alberstorff. 1431 Albersdorf. Rektor Univ. Wien 1450/1451

Immatrikulation 1431 Sommer, Wien, Nation: österreichische
Promotion 1433 I. 2. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1436 II. 12. Wien, lic. art.
Fakultätsimmatrikulation 1443 Sommer, Wien, Immatrikulationsgrad: mag., Fakultät: Jus
Promotion 1445 Sommer, Wien, bacc. decr.
Promotion 1447/1448 Winter, Wien, lic. decr.
Dekan 1446/1447 Winter  
Dekan 1446/1447 Wien
Dekan 1446/1447 Fakultät: Artes
Rektor 1450/1451 Winter, Wien, Universität

Link

Johannes von Kranperg

Nach 17.10.1389 in der natio Australium immatrikuliert. Dominus Johannes de Kranpergk, cantor ecclesia st. Stephani Wiennensis (Matrikel, 1.c., S. 31a), 5.10.1397 als Dekan von St. Stephan und 1399 als decanus et canonicus ecclesia S. Stephani erwähnt (Quellen zur Geschichte der Stadt Wien II, 1, n° 1372).

Gest. anno Dni. 1400, am 9. September. Decanus ecclesia. Inschrift am Stephansdom Kopial überliefert. Siehe Renate Kohn, Die Inschriften.

Johannes Nider

Iohannes; Iohannes Nider; Iohannes Nyder; Johannes Nider; Johannes Nyder

Dominikaner. zur Wiener Schule gehörend. Traktat über die freien Künste, „Die 24 goldenen Harfen“.

Geburt um 1380, gest. 1438  
Studium vor 1413 Köln
Studium vor 1413 (wahrsch.) Fakultät: Theologie
Immatrikulation 1422/1423 Winter. Wien, Nation: rheinische
Promotion 1423 I. 24. Wien, bacc. curs. theol.
Promotion 1423 X. 3. Wien, bacc. sent. theol.
Promotion 1425 VI. 18. Wien, lic. theol.
Promotion vor 1426 VI. 18. Wien, mag. theol.
Kleriker um 1413 Weihegrad: presbyter
Mönch, 1. Nachweis 1422/1423 Dominikaner
Dekan 1436 Jahresdekanat Wien, Fakultät: Theologie

RAG
 

Johannes Pair

 

Johannes Pengl ex Weyssenburgensis

Cod. 14911 (suppl. 2350)

Eintrag: Fol. 1v, Magister Decanus

Johannes Perchinger

Cod. 5161 (Lunael. Q.139)

Johannes Pirchinger (ex Wilperg?)

Immatrikulation 1483/1484 Winter, Wien, Nation: österreichische, Gebühr: gezahlt
Promotion 1485 VI. 16. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1490 III. 6. Wien, lic. art.

RAG

Johannes Polzmacher

Cod. 5128 (Lunael. Q. 206)

Poltzmacher, Polczmacher

Vorbesitzer. Vermerk (Fol. 1r). An das Schottenstift vermachtet. Testat auf Fol. 1r.

1453 Bücherschenkung an das Schottenstift und an 2 Privatpersonen.
Zu Polzmacher siehe Aschbach, Geschichte der Universität.; Gottlieb, Mittelalterliche Bibliothekskataloge, 438 ff.

1422 Brünn
Immatrikulation 1422 Sommer, Wien, Nation: ungarische
Fakultätsimmatrikulation 1428 Sommer, Wien, Fakultät: Jus
Promotion 1429/1430 Winter Wien, bacc. decr.
Promotion 1432/1433 Winter Wien, lic. decr.
Promotion 1434/1435 Winter Wien, dr. decr.
Dekan 1436 Sommer, Wien, Fakultät: Jus
Rektor 1438 Sommer, Wien, Universität
Dekan 1439 Sommer, Wien, Fakultät: Jus
1441 Sommer  
1442/1443 Winter  
1444 Sommer  
1445 Sommer  
1447/1448 Winter  
Dompropst, 1. Nachweis 1447/1448 Brixen

RAG

Johannes Prenner

Cod. 3152 (Univ. 869)

Vorbesitzer. Besitzvermerk am Vorsatzblatt (auch siehe Petrus Velber auf Fol. 38r).

Johannes Regiomontanus

Cod. 5203 (Phil. 387)

Schreiber (Fol. 2r-24r).

Astronom, Mathematiker. Gest. 1476.

Johannes Roulett

München, BSB, Clm 14247 (Emmeram)

Johannes de Scherding

Cod. 5167 (Univ. 503)

Schreiber (223v) Johannes Wurer. Johannes de Scherdinga; Johannes Scherding; Johannes Wurer

1424 Schärding
Immatrikulation 1424 Sommer, Wien, Nation: rheinische, Gebühr: pauper
Promotion 1427 X. 14. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1431 II. 24. Wien, lic. art.

RAG

Johannes Schöner

Cod. 5239 (Phil. 418), Cod. 5203 (Phil. 387)

Ein Johannes Schoner als Pleban in Erfurt und lic. theol. in Erfurt. 1488.

Iohannes Schulten

Cod. 15044 (Suppl. 1874)

Iohannes Schremel

Cod. 4476 (Univ. 715)

Iohannes Schresmel. Schreiber. Vorbesitzer. Eintrag: Fol. 29r/v.

Mag. med. um 1442/43 Socius divinorum in Seekirchen. Schreiber.

Ein Johannes Schremel auch in Wien identifiziert:
1493/1494 Spitz
Immatrikulation 1493/1494 Winter Wien, Nation: österreichische
Promotion 1496 VII. 1. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1498 III. 9. Wien, lic. art.

HANNA
RAG

Johannes Seldenreych

Cod. 4337 (Univ. 483)

Iohannes Seldenreich scholasticus aus Magdeburg, Vorbesitzer

Johannes Schulten

Cod. 15044 (Suppl. 1874)

Johannes Steinbrecher von Kempten

Johannes Steinbrecher von Kempten. Burgpfarrer, Chorherr zu St. Stephan und Pfarrer zu Mistelbach. Testament vom 12.1.1441 in dem er der Burgkapelle "zwei Weingärten, neun Rächel groß, die Rütenpelcz genannt zu Mehrling, von deren Erträgnis jährlich an St. Michelstag 2 Pfund Wiener Pfennige den bekehrten Frauen 'hincz sand Yeronimum' zu Wien als Handbeteilung zu reichen waren".

Quelle: I, 4, r. 3790

Johannes Vitéz von Zredna

Cod. 24 (Rec. 1682)

Johannes Vitéz de Zredna, (* 1408 in Sredna bei Križevci, Kroatien; † 9. August 1472 in Esztergom, Ungarn; kroatisch Ivan Vitez od Sredne, ungarisch János Vitéz de Zredna) war ein kroatischer Humanist, ab 1445 Bischof von Großwardein (heute: Oradea, Rumänien) und ab 1465 Erzbischof von Gran (heute: Esztergom, Ungarn). Sein Vater war Dénes von der Zredna (kroatisch Dionizije od Sredne) im slawonischen Komitat Bjelovar-Križevci. Sein Neffe war Janus Pannonius.
Johann Vitez besuchte an 1434 die Hochschule in Zagreb und später die Universität Wien. Er war zunächst als Schreiber in der Geheimkanzlei des ungarischen König Sigismund tätig und stieg dort zum Assessor auf. 1438 war er Kustos von Zagreb. 1440 gehörte er zu der Gesandtschaft, welche Wladyslaw I. in Krakau die Wahlkonditionen unterbreitete. 1443 wurde er Propst in Wardein (heute Oradea). Als Verwandter des Johann Hunyadi übernahm er während dessen Regentschaft die Erziehung seiner Kinder. 1445 wurde er Bischof zu Wardein. Als Kanzler des Regenten und später König Matthias Corvinus betraute man ihn mit zahlreichen diplomatischen Aufgaben. 1465 wurde er Erzbischof von Esztergom (Gran). Im gleichen Jahr gründete er auf Geheiß von Matthias Corvinus, König von Ungarn, in Preßburg die Universitas Istropolitana. Seinen Neffen Janus Pannonius hatte er in Italien studieren lassen. Anschließend beförderte er ihn auf den Bischofsstuhl von Pécs. 1471 schloss er sich der Verschwörung gegen König Matthias an und wurde einer ihrer Anführer. Matthias verzieh ihm zunächst, ließ ihn dann aber in der Burg von Visegrád gefangen setzen und hielt ihn letztlich in Esztergom unter Hausarrest, wo er im Sommer 1472 verstarb. Quelle: Wikipedia.

Johannes Vögelin Heylpronensis

Cod. 5273 (Phil. 61)

1529 Heilbronn
Immatrikulation 1529 Sommer, Wien, Immatrikulationsgrad: mag., Nation: rheinische
Ordinarius wahrscheinlich nach 1529 Wien, Fachrichtung: Mathematik

Johannes Waring

München, Clm 14247 (Emmeram)

Johannes Weswal

Cod. 15044 (Suppl. 1874)

Notar in der Diözese Kammin, Schlesien, 15. Jh.

Johannes Widhofer von Slabmenco

Cod. 3412 (Hist. Prof. 536)

Vorbesitzer. Vermerk (Fol. 272r), um 1391

Johannes Widemann von Dinkelsbühl

Iohannes de Dingkelpüchel; Iohannes de Dinkelspuchel; Iohannes Widman; Johannes de Dinckenpuel; Johannes Widemman; Johannes Widman; Johannes Wydman

1419 aus Dinkelsbühl
Immatrikulation 1419 Universität Wien. Rheinische Nation.
Promotion 1421 bacc.art.
1425, 18.3., lic.art.
1433, 23.10., bacc.curs.theol.
1434, 13.10. bacc.sent. theol.
1441, 29.1., lic.theol.
1449, 12.3., dr. theol.
Dekan 1436/37, Sommer 1439 Artistenfakultät
Rektor 1448/49
Kanoniker St. Stephan, 1. Nachweis 1449
Kanoniker St. Stephan Ende 1465

RAG

Disputator, quodlibet disputatio von Herrmann Edlerawer (s.o.).

Johannes Zeller

RAG: Herkunft Augsburg, 1423,  Tod Wien 1456. Magister der Artistenfakultät. Professor der Medizinischen Fakultät. Hofartzt von Ladislau postumus, Acta Fac. Medicae, S. 61, 1453). Spielaufführungen in castro ducis (Hofburg). Passionsspiele. Siehe Mahnung in AFA 4. aprilis 1432.

Susana Zapke, Inszenierung im öffentlichen Raum: Prozessionen und Spielaufführungen in spätmittelalterlichen Wien, in: Heidrun Rosenberg und Andreas Fingernagel, Wien 1365, Wien 2015 (in Druck). 

 

Jörg (Iorg) von Rarbach

Cod. 2777

Stammbuchsprüche. Eintrag (Fol. 61r)

G. (Jorit) Schrat

Cod. ser. nov. 3344

siehe Georgius Schrat

Joseph Grünpeck

Geb. 1473 zu Burghausen, gest. vermutlich 1529, Mathematiker und Historiker (Anton Mayer, Geschichte der geistigen Kultur in Niederösterreich [...], Bd. 1, Wien 1878, 227).
Kaplan des Kaisers Maximilian I. Student in Ingolstadt, Artistenfakultät, Theologie und Medizin. Mitwirkung in Celtis Singspiel am 1. 3. 1501 in Linz vor dem Kaiser Maximilian I.
Lektor der Musik wie aus einem Brief des Humanisten Valentinus Kraus an Celtes vom 24.12.1499 hervorgeht. Im selbigen wird vom Baueiner Orgel in Kronstadt berichtet, und sie spiele vom organista juvenis quidem aetate discipulis Gruenpekis sed suo magistro arte non inferior (Pietzsch, Zur Pflege der Musik, 30).
Verfasser der Historia Friderici et Maximiliani (1515/16). Maximilians I.: Wien, Österr. Staatsarch., Haus-Hof-und Staatsarch., Blau 9 Cod. 24 mit aquarellierten Federzeichnungen und eigenhändigen Notizen.

Jupiter

Cod. 4953 (Univ. 361)

Magister Jupiter / Hic magister Iupiter imponit finem suo libello ... 1468 Wienne (fol. 208r).

Konrad Lindenfels

Gest. 1488. Cuius ecclesia cantor canonicus. Kantor der Bürgerschule von St. Stephan

Konrad von Megenberg

1334-1342 an der Pariser Universität, danach Rektor der Bürgerschule in St. Stephan

Laurentius

Cod. 2421 (Univ. 494)

Leonhard Hartlieb

Cod. 4347 (Univ. 663)

Leonhard Hartlieb, Leonardus, Leonhardus

München 1454; SS 1454 Wien, Nation: rheinische; Bacc. art. und Medizin; 1459, lic. art.

RAG

Leonhard Huntpichler

Cod. 4894 (Theol. 520), Cod. 4201 (Theol. 188)

Leonaerdus frater de Valle Brixinensi; Leonardus de Valle Brixensi; Leonardus de Valle Brixnensi; Leonardus frater; Leonardus frater de Valle Brixensi; Leonardus frater de Valle Brixinensis; Leonardus frater Huntpüchler; Leonardus Huntpichler

1443 Brixental
Promotion 1423 X. 13. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1426 III. 15. Wien, lic. art.
Immatrikulation 1443 IX. Köln, Fakultät: Theologie
Promotion vor 1445 III. 12. Wien, bacc. curs. theol.
Rezeption 1445 III. 12. Wien, Rezeptionsgrad: bacc. curs. theol., Fakultät: Theologie
Promotion 1445 XI. 9. Wien, bacc. sent. theol.
Promotion 1448/1449 Winter, Wien, lic. theol.
Promotion 1449 V. 15. Wien, dr. theol.
Tätigkeiten:
Mönch, 1. Nachweis 1443 IX. Dominikaner
Dekan 1450 Sommer, Wien, Fakultät: Theologie
1453/1454 Winter   
1460/1461 Winter   
1463/1464 Winter   
1468/1469 Winter

RAG

Leonardus Praxatoris von Cham

Cod. 4291 (Theol. 641)

Karmeliter, Universität Wien. Im Wiener Artistenregister mehrere Personennamen Praxatoris.

AFA Wiener Artisten

Leutoldus

Cod. 213

Magister an der Bürgerschule St. Stephan /14.-15. Jh. Bücherverzeichnis (cf. Gottlieb, 428). 

Liebhard Swalb

Aus Benediktbeuren, stirbt 1462 in Wien. Student an der Wiener Universität. 1.9.1434 lehrt er Musica Muris an der Artistenfakultät (Eintrag 6536, p. 31, AFA). Cf. RAG

Martinus von Iglavia (?)

Cod. 3835

Vorbesitzer. Eintrag (Fol. 94r)

Martinus Erlinger von Attunsheim

Cod. 2975

Vorbesitzer. Eintrag (fol. 14r, scripta A.C. 1477). Herkunftsort: Elsass.

Martinus Mospekch

Cod. 5266 (Phil. 20)

Schreiber. Vermerk: Fol. 228v (um 1438).

war ab 1428 an der Uni. Wien, 1434 bacc. art.

Martinus Schwenk

Cod. 5231

Besitzeintrag VD und am Rest des Vorsatzblattes.

=Matthias Sweller? Dr. theol. Wien 1498

Martinus von Leibitz

Cod. 4970

 

Abt des Schottenstiftes, Wien.

 

Martinus Wlczkonem de Montibus Chuttnis

Cod. 4362 (Univ. 745)

Mathes Dorrn

Student. Klosterneuburg Archiv.

Mathias

Cod. 4942 (Univ. 680)

Vorbesitzer. Eintrag: VD, HD

Mathias Fabri

Cod. 4904 (Theol. 488)

Umfeld der Universität Wien, 1467-1470 ( 13v, 278v)

Matthias Corvinus

Cod. 24 (Rec. 1682), Cod. 2384 (Univ. 844)

*1443; König v. Ungarn 1458 u. Böhmen 1469; gest. 1490

Maximilian I

Cod. 2369 (Phil. 115)

Melochiori Eysenhardt

Cod. 3152 (Univ. 869)

Vorbesitzer (Ir). Bekam diese Handschrift 1522 von Johannes Prenner geschenkt (Vermerk Ir)
Melchior Eysenhart; Melchior Eysnhart; Melhior Eysnhart.

1503 XI. 2. Rothenburg
1505 X. 13.  
1507 II. 27.
Immatrikulation 1503 XI. 2. Wien, Nation: rheinische
Promotion 1505 X. 13. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1507 II. 27. Wien, lic. art.

Michael Beheim

29. Sept. 1420 in Obersulm-Sülzbach, gest. späte 1470er Jahre in Sülzbach. Schrifsteller, an verschiedenen Höfen tätig, u.a. am Kaiserhof in Wien unter Albrecht VI. und Friedrich III. Er bezeichnete sich selbst als Lohndichter: "Der furst mich hett in knechtes miet, ich ass sin brot und sang sin liet". 

Autor des Buch von den Wienern, 1462-1465 (cf. Ausgabe nach der Heidelberger und Wiener Handschrift von Th. G. v. Karajan, Wien 1843, 2. Auflage Wien 1867). In Strophenform und mit Melodie überliefert. Originaltitel: Ein Buch von Wienern durch Michel Beheimb in Reim weiß gestelt Ao 1462.
Beheim verfasste ebenso das Gedicht Von der Stadt Triest und die Pfälzer Reimchronik.

Cf. unter Quellen: Wien, ÖNB, Cod. 12566, Wien, Stadt- und Landesarchiv, Hs. 72 und Heidelberg, UB, Cod. Pal. germ. 312

Alois Niederstätter, Das Jahrhundert der Mitte. An der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit. Österreichische Geschichte 1400-1522, Ueberreuter, Wien 1996, 408-409.

Michahelis filius doliatoris von Gors

Cod. 4715 (Univ. 667)

Michael Gotzmann von Arbing

München, Bayerische Staatsbibliothek, Cod. Ms. 743

Humanistenschrift vom Ende des 15. Jh. Durch „prepositus alme universitatis studii Wyennensis (fol. 25v) fertig gestellt- Enthält Österr. Kalender, Traktate u.a. von Muris, Musica speculativa.

Michael Lochmaier von Haydeck

Cod. 4953 (Univ. 361)

Schreiber. Eintrag: Expliciunt latitudines formarum ... finite Wienne et scripte anno 1446 feria 5ta in festivitatibus penthecostes per me Michaelem Lochmaier de Haydeck (fol. 17r) 

Michael de Haydek; Michael Lochmair; Michael Lochmayer; Michael Lochmayr; Michahel Lochmair

1462/63 Heideck
1464 XI. 11.   
1467 II. 27.   
1468   
1470   
1475 IV. 9.   
1476   
Immatrikulation 1462/63 Winter Wien, Nation: rheinische
Promotion 1464 XI. 11. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1467 II. 27. Wien, lic. art.
Fakultätsimmatrikulation 1468 Sommer,Wien, Immatrikulationsgrad: mag. art., Fakultät: Jus
Promotion 1470  Wien, bacc. decr.
Immatrikulation 1475 IV. 9. Ingolstadt, Immatrikulationsgrad: bacc. form. theol., Immatrikulationsgrad: lic. decr.
Promotion 1476 Sommer Wien, dr. decr.

RAG

Nicolaus de Coburg

Cod. 3137 (Univ. 1007)

Nicolaus Schultess de Coburg (?); Nicolaus Sculteti; Nikolaus Sculteti; Nycolaus Schultiss

1471 Coburg
1472
1480
Immatrikulation 1471 Sommer, Erfurt
Promotion 1472 Herbst, Erfurt, bacc. art.
Promotion 1480 Erfurt, mag. art.

RAG

Nicolaus Heybech

Cod. 2440 (Uni. 368)

Schreiber? Klosterneuburg und Wien? um 1400.

HANNA

Niolaus von Nova Civitate

Im Vorlesungsverzeichnis vom 9. Oktober 1393 wird der Name Nicolaus de Nova Civitate in Zusammenhang mit dem Musikunterricht erwähnt. Acta antiqua – Liber primus actorum facultatis artium. 1385-1416. Siehe Uiblein (Hrg.), Acta Facultatis Atrium universitatis Vindobonensis 1385-1416, 1968, 95 und 122. Mantuani, 282, Anm. 4.

Nicolo von Aulu

Cod. 3245 (Rec. 1994a)

Schreiber (Kopist)

Gregorius frater aus der Kartause Aggsbach Schreiber (Fol. 188v Vermerk um 1462).

Niklas Meldeman

Rundplan Wien 1530

Nicolaus Purger

Rector scholarium der Benediktinerabteil Unserer Lieben Frau zu den Schotten. Kantorei.

Cf. Liber dativus des Abtes Iohannes V. von Ochsenhausen: Nicolaus Purger edificavit scolaribus locum cantandi.

Nikolaus von Dinkelsbühl

Cod. 3009, Cod. 4362; Cod. 4710

vor 1389 Dinkelsbühl; Gest. 1433 III. 17.  
Immatrikulation 1385 Sommer, Wien
Promotion vor 1389 bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1389 VI. 6. Wien, lic. art.
Promotion vor 1398 VIII. 1. Wien, bacc. curs. theol.
Promotion 1399 Sommer, Wien, bacc. sent. theol.
Promotion vor 1408 XI. 17. Wien, lic. theol.
Promotion 1409 Wien, dr. theol.
Kanoniker Ardagger
Dekan 1392/1393 Winter, Wien, Fakultät: Artes
1397 Sommer  
Rektor 1405/1406 Winter, Wien, Universität
Kanoniker, 1. Nachweis 1405 Wien, St. Stephan
Dekan 1410 II. Wien, Fakultät: Theologie
Vizedekan um 1425 Wien, Fakultät: Theologie
Dekan 1427/1428 Jahresdekanat Wien, Fakultät: Theologie

RAG

Nicolaus Wybl

Cod. 2843

(Karthäuser aus Mauerbach)

Oswald von Wolkenstein

Cod. 2777 (Rec. 2068)

Paulus Amaltheus

Poeta laureatus, siehe RAG. 1493/94 Pordenone. Inmatr. in Wien 1493/94 Winter. Rezep. mag. art. nation: Österr. Gebühr: pauper. Mönch: Franziskaner.

Paulus Leubmann von Melk

Cod. 4155, Ink. 23.A.5

Paulus de Mellico; Dr. theol., Uni. Wien ab 1425, öfter art. Dekan u. Rektor; Kan v. St. Stephan in Wien; +1479 - Superintendent 1466.
 

Paul Strobmayr von St. Veit

"Ich Paul Strobmeyr von St. Veit, Obrister Caplan der Kappellen gelegen in des Durchleuchtigsten Fürsten und Herrn Laßlaws zu Ungern zu Behem etc. Königs Herzogen zu Österreich und Marggrauen zu Merhern etc. etc. meins genedigisten Herren purkh zu Wien ...ein meß auf dem genannten altar sprechen und ausrichten und auch hinfür ewiglich alle Wochen an Eritag von dem heiligen Geiste und am phinztag von Gotzleichnam und am Sambstag von unser lieben Frawen an jedem benanten Tag ain besondre ambt vor dem rechten Amt singen und ausrichten suhlen und wellen orndlich an alle sawmung getreulich und ungeuerlich (1455)", Cöelestin Wolfsgruber, Die k.u.k. Hofburgkapelle, 39-41.

Für die täglichen Choralämter wurden vier Kapellsinger angestellt, sie nannten sich Choralisten. Neben den Hofkantoren, die vom Hofe besoldet wurden, dem Hofe folgten und zu feierlichen Gelegenheiten Kapellendienste taten, auch noch Kapellsinger, die ähnlich wie die Burgkapläne an der Kapelle hafteten und aus ihren Stiftungen besoldet wurden. Sie erhielten zusammen wöchentlich 1 Gulden.

Paulus de Kennat

Cod. 4717

Vorbesitzer. Eintrag: Fol. 387v.

Paulus de Kchempnaten; Paulus de Kemmaten; Paulus de Kemnaten; Paulus Wan; Paulus Wann

1441 Kemnat; Gest. 1489 VI. 12.  
Immatrikulation 1441 Sommer, Wien, Nation: rheinische
Promotion 1443 IV. 13. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1445 IV. 3. Wien, lic. art.
Promotion 1450 IX. 18. Wien, bacc. curs. theol.
Promotion 1453 XII. 21. Wien, bacc. sent. theol.
Fakultätsimmatrikulation 1455/1456 Winter Wien, Fakultät: Jus
Promotion 1460 II. 17. Wien, lic. theol.
Promotion 1460 VI. 17. Wien, dr. theol.
Domprediger, 1. Nachweis 1466 Passau
Domherr, 1. Nachweis 1472 Passau
Offizial Beginn 1475 Wien, Diözese: Passau
Offizial Ende 1476

RAG

Petrus Velber

Cod. 3152

Vorbesitzer. Eintrag (Fol. 38r). Um 1400.

Petrus

Orgelmeister St. Stephan um 1370.

Petrus de Aquis Grani

Cod. 3152 (Univ. 869)

Scolaris Wyenne. Eintrag: Fol. 103v und Fol. 108v.
Im RAG nicht vorhanden. Petrus de Aquis Grani ist vor der Gründung der Universität in Wien belegt. Stamm aus Aachen. Um 1400 sind mehrere Studenten mit der Ortsbezeichnung 'de Aquis' zwischen Aachen und Prag belegt (siehe RAG).

Petrus Coma

in Bearbeitung

Petrus Etter

Cod. 4863 (Univ. 287)

Petrus Echer; Petrus Etter; Petrus Etther

Herkunft 1401 I. 2. Wien
Tod 1438 III. 14.  
Immatrikulation 1391/1392 Winter Wien, Nation: Österreichische.
Promotion 1396 I. 7. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1401 IV. 14. Wien, lic. art.
Fakultätsimmatrikulation 1413 Sommer, Wien, Immatrikulationsgrad: lic. art., Fakultät: Jus.

RAG

Petrus von Lunesana

Cod. 210?

Librarius et auctor.

Petrus Luder

Cod. 4323

Petrus Luder de Kislau

RAG

Peter von Mauer

Domcantor, Kapitelkantor. Gest- 13.3.1415. Dominus Petrus cantor et canonicus. Inschrift am Stephansdom, Kopialschrift. Siehe Renate Kohn, Die Inschriften.

Peter Spörl

Cod. 2856 (Lunael. f. 119)

Vorbesitzer. Eintrag 283v. Siehe auch Regina Hiersfeldenserin.

Petrus Sweikl

Petrus Wilhelmi de Grudencz

Komponist im Umfeld Friedrich III. Autor des Lieds Presulem ephebatum (Hl. Martin). 
Lit.: Jaromír Cerny, Petrus Wilhelmi de Grudencz, 1975, 195-238.

Pilgrinus Viennensis

Cod. 4381 (Univ. 486)

Lectura super kathonem. Siehe RAG = Johannes Pilgram? aus Gross Enzensdorf, 1468. Inmatr. Wien WS 1468/69, Art. Fakul.

RAG

Regina Hiersfeldenserin

Cod. 2856 (Lunael. f. 119)

Eintrag: Fol. 252v. Siehe auch Peter Spörl.

Rudolph Kainzinger

Gest. 20.3.1492. Ecclesia canonicales cantor.
Inschrift am Stephansdom. Siehe Renate Kohn, Die Inschriften.

Rudolf Volkhardt

St. Emmeram Codex, München BSB Clm 14274: Benedicamus regi unico.

Stadtartzt in Regensburg, Beleg 1423, gest. 1465. Studium zwischen 1411 und 1438 in Bologna, Erfurt und Wien. Dr. med., dr. theol., Dekan in Regensburg St. Johannes, Priester in Mainz, Generalvikar in Regensburg, Pleban in Regensburg.

Nicht professioneller Komponist im Wiener Umfeld. Leibartzt Albrecht II. und Theologe. Wirkungsraum Wien und Regensburg.

RAG

Rupert Weissenburger

Cod. 4847, Cod. 5073

Rudbertus de Pruck; Rudbertus Weyssenburger; Rupertus de Prugk; Rupertus de Pruk; Rupertus Weissemburger; Rupertus Weissenburger; Rupertus Weyssenburger.

Aus Bruck an der Leitha (= ex pruck; Mag., Uni. Wien ab 1441, Dekan art., Rektor; Kan. v. St. Stephan; +1485) - war laut den Vermerken in den Handschriften Superintendent.
Gest. 1485 IV. 16.  
Immatrikulation 1441 Sommer, Wien, Nation: österreichische Promotion 1444 I. 2. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1447 III. 12. Wien, lic. art.
Promotion 1453 XII. 21. Wien, bacc. curs. theol.
Promotion 1456 IX. 16. Wien, bacc. sent. theol.
Promotion 1469 Sommer, Wien, lic. theol.
Promotion 1469 VI. 14. Wien, dr. theol., Gruppenpromotion: ja
Dekan 1462/1463 Winter, Wien, Fakultät: Artes
Kanoniker Beginn 1467 Wien, St. Stephan
Dekan 1468 Sommer Wien, Universität
Dekan 1469/1470 Winter, Wien, Fakultät: Theologie
1472/1473 Winter  
1475 Sommer  
1484 Sommer

RAG

Sigismundus

Cod. 5455 (HD-Spiegel)

Vorbesitzer. Student de Wiener Universität, 15. Jh. Kauft die Handschrift für die Artistenfakultät zurück.

Sigmund Örtl

in Bearbeitung

 

Stephan Heuner

Cod. 2289 (Phil. 19)

Auftraggeber der Handschrift. Wien oder Wiener Neustadt

Stephanus de Augusta

Lector der Musica Muris

AFA Wiener Artisten

Symon Pötl

Kirchmeister von St. Stephan, 1449, 1451, 1452, 1455, 1456.

Thomas Odenhofer

Thomas Ödenhofer

München 1447
Immatrikulation Wiener Universität 1447/1448
Promotion Wien bacc.art. 1449
Zulassung zur Promotion 1452 Wien lic.art.
Privatlehrer in cantus figurativus, u.a. 1460 der Augsburger Patrizier Andreas und Paul Kaufrinder und des Bürgermeisters von Wien Gossembrot und seiner Tochter Sibilla. Lehrer und Förderer von Andreas Kaufringer (siehe Kaufringer).

RAG

Thomas List

Thomas Leysser, Thomas List, Thomas Liszt

Niederhollabrunn 1449
Immatrikulation Universität Wien 1449
Promotion bacc.art. 1450
Zulassung zur Promotion lic.art. 1454
Immatrikulation Juristische Fakultät 1458
Kantor in St. Stephan, 1463, 1464, 1467

Thomas Märdlin de Swans

Cod. 3550 (Lunael.o.120)

Schreiber.
Profess in Kloster Mondsee. Diakon um 1488/1497.
 

Thomas Peutner

Thomas Pewntner von Grundramsdorf.

Kapellan der Burgkapelle, Chorherren der Allerheiligen Tumkirchen zu St. Stephan und obristen Caplan in unsers gnädigen Herrn des Herogen Burg- Stifter 1435 der Burgkapelle.

Cölestin Wolfsgruber, Die k.u.k. Hofburgkapelle, Wien, 1905, 31-34.

Thomas Resch

Cod. 14911 (Supp. 2350)

Statuten Univ.

Autor.
Thomas Rätsch; Thomas Resch; Thomas Retsch
Wien 1470/71
1473 VII. 16.  
Immatrikulation 1470/71 Winter, Wien, Nation: österreichische
Promotion 1473 VII. 16. Wien, bacc. art.
Fakultätsimmatr. 1478 Sommer, Wien, Fakultät: Jus

RAG

Thomas Wicanus de Wels

Cod. 5167 (Univ. 503)

Korrektor. Eintrag: Fol. 256r.

Thomas von Weitra

Thomas Velber de Weitra, Thomas Flederer de Weitra

Herkunft: Weitra. Immatrikulation 1469 Sommer, Wien, Nation: österreichische, Gebühr: pauper
Promotion 1471 V. 17. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1474 III. 4.Wien, lic. art.

Cod. 4382 (siehe Quellen): Bücherlegat an das Schottenstift.
Cod. 4173
Schottenstift: Cod. 31, Cod. 98, Cod. 111, Cod. 114
Mel, Cod. 47


Cf. Thomas Flederer von Weitra / Thomas Velber de Weitra (cf. Gottlieb 454, Testament des Jakob Scherhauf, 11.11.1419)

Bücherschenkung Schottenstift (cf. Gottlieb, Bibliothekskataloge, 437):

item Dominus Thomas de Weitra dedit monasterio septem libros.
Item Fridericus Althamer medicus contilit nobis calicem, libros scilicet Bartholomeum de naturis rerum, librum evangeliorum et epistolarum.
Item Hainricus Hayden cum uxore sua dederunt primam partem biblie magne et unum missale secundum rubricam nostram.

Simader

RAG

 

Thomas Flederer von Weitra

cf. Thomas von Weitra

Thomas Wiener

Cod. ?

1463 III. 4. Korneuburg
Immatrikulation 1457/1458 Winter Wien, Nation: österreichische
Promotion 1460 I. 18. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1463 III. 4. Wien, lic. art.
Rektor der Wiener Universität 1487. Kloster Neuburg Archiv
Kantor St. Stephan 1509

RAG

Udalricus

Bücherverzeichnis des Bürgerspitals vom 1432. Wien, Stadt- und Landesarchiv Bürgerspital Amtbuch Nr. 3: Item Hugo de sacramentis secunda pars, quam dominus Udalricus aliquando plebanus ad sacntum Nicolaum, legavit ad ecclesiam omnium sanctorum in hospitali.

Ulrich Eberhardi

Udalricus Eberhardi; Udalricus Eberlin; Ulrich Eberhardi; Ulricus Eberhardi; Vlricus Eberlein

Immatrikulation 1458 Sommer, Wien, Nation: österreichische
Promotion 1460 V. 12. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1468 III. 9. Wien, lic. art.
Promotion 1478 XI. 11. Wien, bacc. med.
Fakultätsimmatrikulation 1479 XII. 11. Wien, Immatrikulationsgrad: mag. art., Fakultät: Medizin
Promotion 1484 II. 7. Wien, dr. med.
Promotion 1484 VI. 25. Wien, lic. med.
Rektor 1486. Leopoldi Fest. 
Tod 1487 I. 21.

RAG

Ulrich Musterer

Gest. 19. Januar 1427. Dominus cantor et canonicus. Zwei Inschriften am Stephansdom. Kopialschrift.
Siehe Renate Kohn, Die Inschriften.

Ulrich von Richental

Cod. 3044

Autor der Chronik des Konzils von Konstanz (1414-1418), verfasst um 1420-1430.

Urbanus Kungsperger

St. Emmeram Codex, München BSB Clm 14274, fol. 133v (n° 235, D.256): Dreistimm. Hymnus Urbs beata Iherusalem / Sancte dei preciose (dedicatio ecclesia). Kontrafaktur: Sancte dei preciose protomartir Stephane, qui virtute caritatis circumfultus undique Dominum pro inimico exorasti populo.

Komponist. Im Wiener Umfeld tätig. Vermutlich an der Universität Leipzig immatrikuliert. Keine Belege im RAG.
Lit.: Rumboldt & Wright, Hermann Pötzlinger's Music Book, 286-287 (Transkription)

Vaclav Rosa

Cod. 4774

Vorbesitzer. Eintrag: Fol. 47v, 1460/70

Vincentius Swofheym de Legnicz

in Bearbeitung

Von Luckam

Cod. 13637

Vorbesitzer. Eintrag: Fol. 273v.

Wenceslai Fabri de Budweis

Cod. Ser. nov. 3623

Cf. Wenzel Faber. Vorbesitzer. Eintrag: Fol. 1r, liber Magistri Wenceslai Fabri de Budweis. Darunter Inhaltsangabe des Sammelcodex von der Hand des Wenzel Fabri. Notiz über die Tabulae Alfonsinae von der Hand des P. Adalbero Heindl.
Randnotizen von Wenzel Fabri, fol. 2-95 (Alfons X. der Weise, Tabulae astronomicae.Fol. 89: eingehftetes Blatt mit Tafeln von der Hand des Wenzel Fabrik für den astronomischen Standort Leipzig.
Fol. 96-111: Johannes de Muris: Tabulae coniunctionum et oppostionum. Mit Notizen von der Hand des Wenzel Fabri.

1455 in Budweis, gest. 1518 in Budweis. Böhmischer Astronom, Mediziner und Theologe. Studium an der Univ. Leipzig, 1488 Rektor der Universität, 1499 Stadtarzt in Brüx. Ab 1505 Stadtpfarrer in Budweis. Autor von astromedizinischen Almanache mit Neu- und Vollmondtafeln.

Mazal /Unterkircher /Hilmar 1967, Teil 3, 223; Bruhns 1877, 498.

Wenzel Faber

Cf. Wenceslai Fabri de Budweis.

Walburgis Grüentalerin

Cod. 3018 (Nov. 394)

Vorbesitzerin um 1497. St. Emmeram, Regensburg.

HANNA

Wilhelm von Turs

Cod. B 64 (Turs Missale, Erzbischöfliches Dom- und Diözesanmuseum)

Wilhelm von Turs von Aspera, Dompropst zu St. Stephan (1404– 1439). Stifter des Turs-Missale, Cod. B 64. Auf Fol. 68v-69r Stifterfigur von Wilhelm von Turs, der am Fuße des Kreuzes Christus anbetet. Rechts von ihm sein Wappen, unterhalb in der Bildrahmung der österreichische Bindenschild. Wiener Hofminiaturenwerkstatt des Meisters Nikolaus.

Cf. Cod. s.n. Missale Pataviense, Erzbischöfliches Diözesansarchiv Wien.

Wolfgangus Chranekker

Cod. 3891

Kopist. Eintrag: Fol. 236r.  München, BSB Clm 14274, fol. 135v (Kopist); BSB Clm 14955, fol. 63r.
Altarist der Dompfarrkirche St. Ulrich in Regensburg (1441); Organist in St. Wolfgang am Abersee (Oberösterreich, 1448). Zeitgenosse von Pötzlinger (s.o Hermann Pötzlinger). Begegnung 1441 in St. Emmeram (Regensburg). Student der Wiener Artistenfakultät. Beziehungen zu Mondsee wo Iohannes de Werdea (= Iheronymus de Mondsee, ca. 1420-1475) nachdem er die Universität verlies, prior wurde.
Rumbold /Wright 2009, 100-108; Mensuralcodex St. Emmeram, Historisches Lexikon Bayerns.

Cod. 5094, als Schreiber beteiligt, z. B. Fol. 148bis (cf. Wright, St. Emmeram, 2010)

HANNA

Wolfgang Czimmermann

Cod. 5151 (Univ. 366)

Vorbesitzer. Geb. 1508 in Breslau.

Wolfgang Eggenburg

Cod. 4034, Cod. 4040, Cod. 4684, Cod. 4899

Bolfgangus de Egenburg; Volgangus de Eygenburga; Wolfgangus de Egemburga; Wolfgangus de Egenburg; Wolfgangus de Egenburga; Wolfgangus de Eggenburg

Herkunft: 1428 Eggenburg, gest. 1469  
Immatrikulation 1428/1429 Winter Wien, Nation: österreichische
Promotion 1431 X. 13. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1435 II. 22. Wien, lic. art.
Promotion 1442 X. 31. Wien, bacc. curs. theol.
Promotion 1446 IX. 25. Wien, bacc. sent. theol.
Promotion 1465 V. 25. Wien, lic. theol.
Promotion vor 1465 X. 13. Wien, dr. theol.
Dekan 1451/1452 Winter, Wien, Fakultät: Artes
1458/1459 Winter  
1464/1465 Winter  
Kanoniker Beginn 1464 Wien, St. Stephan
Rektor 1467/1468 Winter, Wien, Universität
Professor, 1. Nachweis 1467 X. 13. Wien, Fakultät: Artes
Professor, 1. Nachweis 1467

RAG

Wolfgang Goppinger

Wolfgangus Goppinger; Wolfgangus Göppinger

Vilshofen 1468
Immatrikulation Wien Universität 1468
Immatrikulation Juristische Fakultät 1481
Promotion 1492 bacc.iur.
Kantor im St. Stephan, 13.10. 1481 – 1492

Wolfgang Khainer aus Leoben

Cod. 4787 (Nov. 300)

Wolfgangus Khayner Leobentinus in alb. laudatissimi studii Vienn. ac archigymnasii intitulatus anno virg. partus milles. quingentes. dec. octavo, die vero Veneris quator temporum quo in eccl. Dei canitur Venite adiremus per Magnif. et egregium Udalricum Khauffmann Campidonensem art. et leg. Doctorem, insignis cath. eccl. Div. Steph. Vienn. Canonicum, nec non eo aevo univ. Rectorem. Et sub clar. viro inclytae Fac. Art. Do. magistro Stephanus Maus; et sub ven. magistro Do. aurei Leonis conventore Stephano Sprugl Hallens. Actum anno et die suprascriptis, etiam Leone X Pontifice et Romanorum Imp. orbi Max. terrarum felicissime praesidentibus (X. Schier, Spec. Styriae lit., Viennae 1769, 10; Pietzsch, 31).

Unter seinen 18 erhaltenen Werken befindet sich eine Musica Choralis (siehe Cod. 4787, 101r-110v).
Gest. nach 1522 (nach Schier).

Nota bene: Udalricus Kaufmann aus Kempten, human. Gelehrter und Domherr zwischen 1510 und 1518. Cf. Richard Graf de Moulin Eckart. Geschichte der deutschen Universitäten, Stuttgart 1929, 43.

Wolfgang von Knüttelsfeld

Magister regens der Wiener Universität 1425; Kanoniker und Chorherr von St. Stephan 22.1.1440; Cantor von St. Stephan. Gest. vor 25. Januar 1473.

14.1.1473: Meister Wolfgang von Knüttelsfeld, korherr und Cantor der Korherrn Allerheiligen Tumbkirchen zu sand Stefan, Caplan der Messe in sand Holmanns Kappelin auf dem Goczakher gegen dem Burgerspital vor kernertor zu Wienn übergelegen auf sand Annen alter. (cf. Quellen zur Geschichte der Stadt Wien I 4, n° 4071).

Wien, Diözesanarchiv Ms. 23 (Liber copialis 11), Fol. 26r: Copia littere reversalis anniversarii et missarum occon. dni. Wolfgangi de Knuttlfeld Cantoris et Canonici.

Cf. Pietzsch 1971, 36; Rumbold 2009, 51; Zschokke, 375.

Wolfgang Lazius

Cod. 266 (Phil.248), Cod. 408 (Hist. Prof. 332), Cod. 951 (Theol. 207), Cod. 1609 (Theol. 732), Cod. 1904 (Theol. 684), Cod. 5094 (Jur. can. 49)

Wolfgangus Latz; Dr. med.; *1514 Wien; Uni. Wien; Mediziner, Historiograph, Humanist; +1565 Wien.
Immatrikulation 1528 Sommer, Wien, Nation: österreichische
Fakultätsimmatrikulation 1530 IX. 24. Wien, Immatrikulationsgrad: bacc. art., Fakultät: Medizin
Promotion 1531 II. 9. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1532 II. 24. Wien, lic. art.
Immatrikulation 1538 VI. 19. Ingolstadt, Immatrikulationsgrad: mag. art., Gebühr: nicht gezahlt
Promotion 1538 Ingolstadt, dr. med.
Dekan 1542 Sommer, Wien, Universität, Fakultät: Medizin.

RAG

Wolfgang Lindnetz

in Bearbeitung

Wolfhardus von Welsa

Cod. 3217

W. de Welser. Schreiber: Fol. 27r-42v. Vermerke: Fol. 34v u. 38r.

Siehe weitere Namenseintragungen: Stefan Puchler, Huzel, Niclas, Stephan, Ians de Pech, Weichnetal?, Vogt, Scheil, Michael?
 

Wolfgang Winthager

Cod. 234? 

Wolfgangus de Neuburga Claustrali, Wolfgangus, Wolfgangus Winthager

1452-1453
Terentium explicuit Klosterneuburg Archiv
Kanoniker Klosterneuburg (1451)

Immatrikulation 1443 Sommer, Wien, Nation: österreichische, Gebühr: gezahlt
Gruppenimmatrikulation: ja, zusammen mit Johannes Swarcz
Promotion 1446 V. 3. Wien, bacc. art.
Zulassung zur Promotion 1449 III. 23. Wien, lic. art.
Fakultätsimmatrikulation 1451/1452 Winter, Wien, Fakultät: Jura, Gebühr: gezahlt, zusammen mit Johannes Swarcz
Promotion 1454 Sommer, Wien, bacc. decr., Gebühr: gezahlt
Promotion 1456/1457 Winter, Wien, lic. decr.
Promotion 1456/1457 Winter, Wien, dr. decr., Gebühr: gezahlt
Mönch, 1. Nachweis 1443 Klosterneuburg, Augustiner Chorherren
Kanoniker, 1. Nachweis 1451 Klosterneuburg, reguliert

RAG

Ende


English (United Kingdom)Deutsch (DE-CH-AT)

Kooperation




The research was funded by the
Austrian Science Fund (FWF): M1161-G21