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Nürnberg, Stadtbibliothek Cent. III, 25 und Cent. V, 61

Signatur: Cent. III und Cent. V, 61 (Fragm. lat. 9 und 9a)
Datierung: Ende des 14., Anfang des 15. Jh.
Entstehungsort: Wien? St. Stephan
Ort: Nürnberg, Stadtbibliothek
Beschreibstoff: Papier
Umfang: Fragmente
Provenienz: Wien
Maße: 291x255 mm (orginal ca. 355x275 mm)
Inhalt: 3 Motetten, 1 Stück "bobik blasen" und 3 Glorias (1 tropiertes), 4 Credos, 1 franz. weltliches Stück
Musikbezug:

Musikfragmente aus einem Chorbuch, vermutlich in St. Stephan gebraucht. Die Fragmente wurden ca. 1460 als Makulatur vom Buchbinder Mathias aus Wien für das Exemplar "Tractatus Albion" verwendet. Das Buch gehörte Johannes Regiomontanus (=Johann Müller), der später nach Nürnberg übersiedelte. Das Tractatus Albion kam nach dem Tod Regiomontanus an der Nürnberger Stadtbibliothek (MS Centurio V, 61).

Laut Strohm gehören weitere Fragmente aus Melk 749 und NurS 9a zum gleichem Chorbuch.


Literatur:

Reinhard STROHM, Music in Late Medieval Bruges, Oxford 1985, 103-105, 167-168, 201-205, Plate 4.

RISM B /IV 2


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Michel Foucault, Les mots et les choses

Paris 1966

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